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  • AutorenbildZeev Rosenberg

Toleranz und Kommunikation in der Hotellerie: Eine Betrachtung im Jahr 2024




Die Hotellerie ist eine Branche, die auf Gastfreundschaft und Service basiert. Im Jahr 2024 stehen Hotels vor einer Reihe von Herausforderungen, darunter Toleranz und Kommunikation. Bei der Diskussion dieser beiden Aspekte fällt auf, dass der Fokus oft einseitig auf der Kommunikation liegt, während die Toleranz oft vernachlässigt wird. Deshalb möchte ich in diesem Blogbeitrag darüber schreiben, warum Toleranz in der Hotellerie genauso wichtig ist wie Kommunikation und warum es dringend notwendig ist, beide Aspekte zu stärken.


Generell ist eine der wichtigsten Formen von Toleranz in der Hotellerie die Akzeptanz und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Im Jahr 2024 ist es bedauerlich, dass Hotels immer noch nicht ausreichend auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen eingehen. Barrierefreie Einrichtungen und geschultes Personal sind entscheidend, um allen Gästen, unabhängig von ihren körperlichen Fähigkeiten, einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Es ist an der Zeit, dass die Hotelbranche mehr Toleranz gegenüber Menschen mit Behinderungen zeigt und konkrete Maßnahmen ergreift, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.


Ein weiterer Bereich, in dem Toleranz dringend erforderlich ist, ist der Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und Judenhass. Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus haben auch im Jahr 2024 zugenommen, Hotels müssen sich aktiv gegen diese Formen der Intoleranz positionieren. Gäste sollten sich unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft oder religiösen Überzeugung sicher fühlen. Hotels sollten klare Antidiskriminierungsrichtlinien haben und Schulungen für Mitarbeiter anbieten, um ein Umfeld der Toleranz und des Respekts zu fördern.


Im Moment stelle ich fest, dass die Solidarität mit Israel nicht objektiv gesehen wird, weder in unserer Branche noch in anderen (siehe Berlinale). Gerade nach dem barbarischen Angriff vom 7. Oktober 2023, bei dem 1.200 Babys, Kinder, Frauen, Alte und Männer ermordet wurden. Menschen wurden enthauptet und verbrannt, Embryos und Brüste wurden von Frauen abgeschnitten und die Hamas vergewaltigt Frauen in Massen, ist es wichtig, Toleranz und Objektivität gegenüber Israel zu betonen. Hotels und die gesamte Tourismusbranche sollten ein offenes und respektvolles Umfeld für alle Gäste schaffen. Dies erfordert eine sensible Kommunikation und eine Kultur der Akzeptanz jenseits politischer Differenzen. Solidarität mit Israel ist keine Schande und bedeutet nicht, Israel nicht zu kritisieren oder die palästinensische Seite zu ignorieren oder nicht anzuerkennen.


In der Hotellerie des Jahres 2024 wird es darauf ankommen, sowohl Toleranz als auch Kommunikation zu stärken. Während Kommunikation zweifellos wichtig ist, darf Toleranz nicht vernachlässigt werden. Hotels sollten sich aktiv darum bemühen, ein Umfeld der Toleranz und des Respekts zu schaffen, in dem alle Gäste und Mitarbeitenden unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder ihrer Identität willkommen sind. Nur durch einen ganzheitlichen Ansatz können Hotels ihr volles Potenzial als Orte der Gastfreundschaft und des Wohlbefindens entfalten.

Leider wird in unserer Hotel- und Tourismusbranche noch viel zu wenig darüber gesprochen und gehandelt. Alles ist sehr zögerlich und zurückhaltend, was ich persönlich sehr bedauere.

Es braucht nicht nur Courage, sondern auch Rückgrat für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit und Judenhass (Antisemitismus). Hier wünsche ich mir mehr Mut und Einsicht der Branche, der Verbände, der Führungskräfte und der Mitarbeitenden selbst.

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