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Sukkot in Berlin: Hat jüdisches Leben hier noch eine Zukunft?
Sukkot erinnert an Schutz, Verletzlichkeit und Gemeinschaft. Doch in Berlin bekommt dieses Bild eine bedrückende Aktualität: Antisemitische Vorfälle gehören zum Alltag, jüdische Menschen fragen sich wieder, wie sichtbar sie sein können – und manche sogar, ob sie bleiben sollen.
Eine Woche nach der Berlin-Wahl geht es deshalb um mehr als Koalitionen und Parteien. Es geht um die Frage, was eine weltoffene Stadt wert ist, wenn jüdisches Leben in ihr nicht mehr selbstverständlic
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vor 2 Tagen8 Min. Lesezeit


Yom Kippur in Berlin: Vergeben ja. Vergessen nein
Berlin wählt, wenige Stunden später beginnt Jom Kippur. Zwischen Wahllokal und Synagoge stellt sich die Frage nach Verantwortung: für das eigene Handeln, für den Umgang mit Antisemitismus und für eine Stadt, in der jüdisches Leben selbstverständlich sein sollte. Ein Essay über Versöhnung, die Veränderung verlangt, und Erinnerung, die bleibt.
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20. Sept.7 Min. Lesezeit


Apfel, Honig, Polizeischutz
Bild: KI - Apfel, Honig, Polizeischutz Rosch Haschana, eine Woche vor einer Wahl in Berlin, in der die Mitte um ihre eigene Stadt kämpft Ein gedeckter Tisch, eine Kerze, ein Teller mit Apfelscheiben und Honig. Rosch Haschana ist kein lautes Fest. Es ist das Fest, an dem man sich hinsetzt und ehrlich wird: Was war dieses Jahr? Und was traue ich dem nächsten zu? Das süße Stück Apfel ist dabei keine Deko, sondern ein Versprechen an sich selbst. Der zweite Teil fällt mir in diese
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13. Sept.8 Min. Lesezeit


Disziplin ist kein Schimpfwort
Bild: KI - Disziplin ist kein Schimpfwort Warum Freiheit, Respekt und Verbindlichkeit im Unternehmen einander brauchen Ein Wort fehlt in fast jeder Unternehmenssprache, und kaum jemand vermisst es: Disziplin. Purpose steht auf jeder Karriereseite, Wertschätzung ziert jede Führungskräftefolie, Flexibilität ist das Versprechen, mit dem heute Fachkräfte geworben werden. Disziplin dagegen taucht höchstens noch in Sonntagsreden über "die jungen Leute von heute" auf, meist mit eine
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6. Sept.4 Min. Lesezeit


Warum sich Stadthotels vor ihrem eigenen Restaurant fürchten
Ein Hotel mit eigener Küche, eigenem Personal, eigenem Restaurant – und trotzdem bleibt der Raum abends leer. Dieses Bild wiederholt sich in deutschen Stadthotels so häufig, dass es fast schon zur Normalität geworden ist. Dabei sind alle Zutaten längst vorhanden: Gäste im Haus, Laufkundschaft aus der Nachbarschaft, eine komplette Infrastruktur, die nur darauf wartet, genutzt zu werden.
Was in den meisten Fällen fehlt, ist keine Ressource, sondern eine Entscheidung: Gastronom
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30. Aug.4 Min. Lesezeit


Wo sind die Gastgeber geblieben?
Wo sind die Gastgeber geblieben? Zwischen Digitalisierung, Kennzahlen und immer neuen Prozessen droht etwas verloren zu gehen, das kein System ersetzen kann: echte Präsenz. Gastgebertum bedeutet, Menschen zu sehen, Verantwortung zu zeigen und persönlich ansprechbar zu sein. Und genau darin liegt nicht nur die Seele der Hotellerie, sondern auch ihr wirtschaftlicher Wert.
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23. Aug.4 Min. Lesezeit


„Du bist weniger wert als ich“ – was Respektlosigkeit wirklich sagt
Bild: KI - Du bist weniger wert als ich“ – was Respektlosigkeit wirklich sagt Über Respekt, Arroganz und die Frage, wie echte Zusammenarbeit gelingt Diesen Satz sagt niemand laut. Trotzdem kommt er ständig an – in Meetings, auf der Straße, im Umgang mit Kollegen und Fremden. Am Wochenende saß ich mit Bekannten zusammen, und genau darüber sprachen wir: Arroganz, Überheblichkeit, Respektlosigkeit. Jeder hatte eine Geschichte dazu. Offenbar beschäftigt dieses Thema mehr Menschen
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16. Aug.5 Min. Lesezeit


Die Welt trifft sich in der Hotellobby
Eine Hotellobby ist mehr als ein Durchgangsort zwischen Eingang und Zimmer. Sie bietet Ruhe inmitten der hektischen Stadt, schafft Raum für Begegnungen und kann zugleich zur Visitenkarte eines Hotels werden. Warum wird dieses Potenzial noch immer so selten genutzt?
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9. Aug.9 Min. Lesezeit


Der Anschlag und die Lebenslüge der Republik
Vor dem Reichstag liegt eine Regenbogenflagge im Staub – zerknittert, verlassen, wie hingeworfen. Ein Bild, das mehr sagt als jede Pressemitteilung: Rechte, die gestern noch selbstverständlich schienen, stehen heute wieder zur Disposition. Zeit, genauer hinzuschauen.
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2. Aug.11 Min. Lesezeit


Wer nur führt, wenn es nichts kostet, führt nicht
Wer nur führt, wenn es nichts kostet, führt nicht Bild: KI - Wer nur führt, wenn es nichts kostet, führt nicht Rückgrat zeigt sich nicht in guten Zeiten, sondern dann, wenn es etwas kostet Über Führung wird viel geredet. Vertrauen, Wertschätzung, Empathie – Worte, die in jedem zweiten Leitbild stehen. Nur: Ein Leitbild beweist gar nichts. Die Wahrheit zeigt sich woanders. Dann, wenn ein Gast laut wird. Wenn ein Fehler passiert. Wenn jemand zu Unrecht angegriffen wird – und di
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26. Juli4 Min. Lesezeit


Wenn KI die Junioren ersetzt – woher kommen dann die Experten von morgen?
Quelle: Yuval Noah Harari Wenn KI die Junioren ersetzt – woher kommen dann die Experten von morgen? Unternehmen automatisieren immer mehr Einstiegsaufgaben und suchen gleichzeitig erfahrene Fachkräfte. Das spart heute Geld – und könnte morgen den Fachkräftemangel verschärfen. In letzter Zeit ergaben sich eher zufällig mehrere Gespräche mit Bekannten aus unterschiedlichen Berufen. Die Quintessenz war auffallend ähnlich: Für Junioren gebe es weniger Stellen, weil künstliche
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19. Juli6 Min. Lesezeit


Nicht alles Neue ist Fortschritt – warum das Menschliche wieder wichtiger wird
Bild: KI - Nicht alles Neue ist Fortschritt Warum Erfahrung, Vertrauen und persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wieder an Wert gewinnen Über viele Jahre schien die Richtung eindeutig: schneller bedeutete besser. Schnellere Kommunikation, schnellere Entscheidungen, schnellere Prozesse und immer mehr Effizienz bestimmten viele Entwicklungen. Was gestern noch als Innovation galt, kann heute bereits überholt wirken. Digitalisierung und künstliche Intelligenz veränd
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12. Juli5 Min. Lesezeit


Die Arroganz des Erfolgs
Warum Niederlagen oft lange vor dem ersten Fehler beginnen Vielleicht hat Deutschland dieses Spiel nicht erst im Elfmeterschießen verloren, sondern die entscheidende Niederlage begann bereits deutlich früher. Sie war nicht sichtbar für die Kameras, ließ sich nicht in Statistiken messen und war auch nicht auf der Anzeigetafel zu erkennen. Vielmehr entstand sie möglicherweise an einem Ort, an dem viele Niederlagen ihren Ursprung haben: im Kopf. Nach dem Ausscheiden gegen Paragu
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5. Juli7 Min. Lesezeit


Flexibel im Alltag - Konsequent in den Zielen
Bild: KI - Flexibel im Alltag. Konsequent in den Zielen Kaum ein Unternehmen arbeitet heute noch unter denselben Bedingungen wie vor fünf Jahren. Geopolitische Spannungen verändern Lieferketten, wirtschaftliche Unsicherheiten bremsen Investitionen, technologische Entwicklungen verkürzen Innovationszyklen und gleichzeitig steigen die Erwartungen von Kunden, Gästen und Mitarbeitenden. Was gestern noch als verlässliche Planung galt, kann morgen bereits überholt sein. Trotzdem st
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28. Juni5 Min. Lesezeit


Die Kraft der kleinen Gesten – warum unsere Demokratie mehr Neugier und weniger Empörung braucht
Bild: KI - Die Kraft der kleinen Gesten Über Verantwortung, Respekt und die Menschen, die unsere Gesellschaft jeden Tag zusammenhalten Vor einigen Wochen stand nach einer Veranstaltung noch eine kleine Gruppe zusammen. Die politischen Ansichten hätten unterschiedlicher kaum sein können. Einige waren eher konservativ, andere eher progressiv. Manche waren Unternehmer, andere Angestellte. Es wurde diskutiert, widersprochen, gelacht und am Ende gemeinsam ein Glas Wein getrunken.
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21. Juni5 Min. Lesezeit


Die gefährliche Reformlosigkeit Deutschlands
Warum Bürokratie, Ideologie und fehlender Pragmatismus den Wohlstand, die Demokratie und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes gefährden Deutschlands größte Herausforderung ist nicht der Fachkräftemangel, nicht die Digitalisierung und nicht einmal der Wohnungsbau. Die größte Herausforderung ist die wachsende Unfähigkeit, bekannte Probleme entschlossen, pragmatisch und mit dem notwendigen politischen Mut zu lösen. An Erkenntnissen mangelt es nicht. Studien, Expertenkommissionen
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14. Juni8 Min. Lesezeit


Der Handel verliert nicht gegen Amazon
Was Retail von Hospitality lernen kann Viele Innenstädte kämpfen um Kunden. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen, den stationären Handel zu unterstützen. Die Frage ist nur: Warum verlassen manche Kunden ein Geschäft ohne Kauf und bestellen wenige Minuten später online? Vielleicht liegt die Antwort nicht am Preis. Vor einigen Wochen stand ich in einem Fachgeschäft, weil ich bewusst etwas vor Ort kaufen wollte. Nicht online, nicht beim großen Versandhändler, sondern ganz b
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7. Juni6 Min. Lesezeit


Rabatte sind kein Vertrieb
Bild: KI - Rabatte sind kein Vertrieb Warum die Hotellerie wieder mehr Vertrauen in Sales, Beziehungen und echte Gastfreundschaft braucht Montagmorgen. Revenue/Strategie-Meeting. Die Frage kommt oft schneller als der erste Kaffee: Brauchen wir noch eine Aktion?“ Wenige Minuten später geht es um Rabatte, Pick-up-Kurven, Reichweite und kurzfristige Auslastung. Über Vertrieb, Beziehungen oder langfristige Kundenbindung spricht dagegen immer seltener jemand. Und genau das beschre
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31. Mai5 Min. Lesezeit


Die Stimmung kippt leise
Bild: KI - Die Stimmung kippt leise Die Stimmung kippt leise Über ein Land zwischen Unsicherheit, Gereiztheit und wachsender Sprachlosigkeit Man merkt die Stimmung inzwischen an Kleinigkeiten. An Gesprächen beim Frühstück.An der Gereiztheit in Meetings.An Gästen, die schneller ungeduldig werden.An Mitarbeitern, die funktionieren, aber kaum noch Leichtigkeit ausstrahlen.An Diskussionen, die bereits nach wenigen Minuten eskalieren, obwohl es früher normale Gespräche gewesen wär
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24. Mai3 Min. Lesezeit


Wo Arroganz beginnt, endet Kollegialität
Bild: KI - Wo Arroganz beginnt, endet Kollegialität Wo Arroganz beginnt, endet Kollegialität Warum Mitarbeiterbindung nicht in Kampagnen entsteht, sondern in schwierigen Momenten Unternehmen sprechen heute gern und häufig über Werte, über „People Culture“, „Employer Branding“, „Wertschätzung“ und „Teamgeist“. Auf Plattformen wie LinkedIn entstehen daraus Bilderwelten, die oft eher wie Imagekampagnen wirken als wie echte Einblicke in den Arbeitsalltag: moderne Arbeitsräume, mo
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17. Mai4 Min. Lesezeit
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Quelle: eRecht24
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