Ich bin Zionist. Und das ist gut so.
Ein Wort ist zum Schimpfwort geworden, obwohl sich an seiner Bedeutung nichts geändert hat. Zeit, es zurückzuholen.

„Zionist“ wird auf Demonstrationen gebrüllt, an Hauswände gesprüht und in Kommentarspalten als Beleidigung benutzt. Wer sich heute dazu bekennt, muss sich fast schon outen. Also bitte: Ich bin Zionist. Und das ist gut so.
Was auf Berlins Straßen zu hören ist
Auf dem Weg durch Berlin begegnen mir in diesen Monaten immer wieder dieselben Bilder. Ein Demonstrationszug, Fahnen, Megafone, Sprechchöre. Auf den Transparenten steht „Zionismus ist Mord“ oder „Weg mit dem Zionismus“. Jedes Mal bleibt dieselbe Erkenntnis hängen: Hier geht es längst nicht mehr um die Sache der Palästinenser.
Sascha Chaimowicz, Chefredakteur des ZEITmagazins, hat diese Stimmung im Podcast „based“ in einem Satz eingefangen: „Plötzlich sind alle Antizionisten oder Zios.“
Nicht jeder, der für Palästina auf die Straße geht, ist Antisemit. Mitgefühl mit den Menschen in Gaza ist kein Vergehen, sondern menschlich. Wer aber „Weg mit dem Zionismus“ ruft, fordert kein Zusammenleben zweier Völker. Er fordert, dass der einzige jüdische Staat der Welt verschwindet. Das ist keine Israelkritik. Das ist Antisemitismus mit neuem Etikett.
Was seit dem 7. Oktober geschieht
Am 7. Oktober 2023 ermordeten die Hamas und ihre Verbündeten rund 1.200 Menschen in Israel und verschleppten mehr als 250 Geiseln. Es war der Tag mit den meisten ermordeten Jüdinnen und Juden seit der Shoah. Für Deutschland hätte daraus ein Moment der Klarheit werden können. Gekommen ist eine Welle des Hasses, die bis heute nicht abebbt.
Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) hat für 2025 bundesweit 8.725 antisemitische Vorfälle dokumentiert, im Schnitt 24 pro Tag. Bei rund zwei Dritteln spielte der Bezug auf Israel eine Rolle. Laut RIAS stand dabei das Feindbild „Zionismus“ im Zentrum, teils verbunden mit Aufrufen zur Gewalt. Gleichzeitig erreichten rechtsextreme antisemitische Vorfälle den höchsten Stand seit Beginn der bundesweiten Erfassung. Der Hass auf Juden hat viele Adressen. Neu ist, dass er sich zunehmend hinter einem Begriff versteckt.
Das Existenzrecht ist keine Verhandlungssache
Niemand diskutiert über das Existenzrecht Schwedens, Marokkos oder Japans. Israel ist seit 1949 Mitglied der Vereinten Nationen und ein souveräner, legitimer Staat. Punkt.
Wer trotzdem behauptet, Staaten hätten grundsätzlich kein Existenzrecht, meint in der Regel nur einen. Der Journalist Robin Alexander hat das bei „Markus Lanz“ trocken kommentiert: „Und sie meint nicht Dänemark, sie meint Israel.“ Wer das Existenzrecht genau eines einzigen Staates auf der Welt immer wieder unter Vorbehalt stellt, sollte sich ehrlich fragen, warum gerade bei diesem.
Was Zionismus bedeutet und was nicht
Zionismus ist die Überzeugung, dass das jüdische Volk ein Recht auf nationale Selbstbestimmung in einem eigenen Staat in seiner historischen Heimat hat. Seit 1948 heißt das auch, dass dieser Staat existieren und sich verteidigen darf. Viel komplizierter ist es nicht.
Der israelische Historiker Yuval Noah Harari, alles andere als ein Freund der Regierung Netanjahu, hat es im Mai 2024 in der Washington Post klar formuliert: Die Kernidee des Zionismus sei, dass Juden eine Nation bilden. Er beschreibt ihn als nationale Bewegung wie viele andere in Europa. Gerade weil Harari die heutige Regierung scharf kritisiert, zeigt sein Satz, worum es geht: Zionismus ist ein Fundament und kein Parteiprogramm.
Zionismus heißt nicht, jede Entscheidung einer israelischen Regierung gutzuheißen. Wer Netanjahu kritisiert, ist kein Antizionist. Wer Israel abschaffen will, ist einer.
Diese Unterscheidung steht nicht nur in Leitartikeln. Die Bundesregierung hat 2017 die Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) übernommen. Als ein Beispiel für Antisemitismus nennt sie, dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen.
Auch die Justiz zieht Linien: Laut Verwaltungsgericht Düsseldorf stellt sich das Infragestellen des Existenzrechts Israels „unzweifelhaft als antisemitisch“ dar, strafbar ist es für sich genommen bislang aber nicht. Die Parole „From the river to the sea“ wertete das Oberlandesgericht Düsseldorf dagegen als Hamas-Kennzeichen und bestätigte eine Verurteilung. Ein Gesetzentwurf des Bundesrats, der die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen soll, liegt seit Juli beim Bundestag.
Woher die Idee kommt
Theodor Herzl, Wiener Journalist, berichtete ab 1891 als Paris-Korrespondent der „Neuen Freien Presse“. Im Januar 1895 war er bei der öffentlichen Degradierung des jüdischen Hauptmanns Alfred Dreyfus dabei, der zu Unrecht wegen Landesverrats verurteilt worden war. Vor dem Tor, so beschrieb es Herzl später, rief die Menge „Tod den Juden!“. Rückblickend erklärte er, die Dreyfus-Affäre habe ihn zum Zionisten gemacht. Historiker sehen das differenzierter: Mindestens ebenso prägend war der wachsende Antisemitismus in seiner Heimatstadt Wien, wo der offen antisemitische Karl Lueger 1895 erstmals zum Bürgermeister gewählt wurde. An Herzls Schluss ändert das nichts: Wenn Juden selbst in der Republik der Menschenrechte so leicht zum Sündenbock werden, brauchen sie einen Ort, an dem sie nicht auf das Wohlwollen anderer angewiesen sind.
1897 versammelte er in Basel den Ersten Zionistenkongress und notierte danach in sein Tagebuch: „In Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in fünfzig wird es jeder einsehen.“ Gut fünfzig Jahre später, am 14. Mai 1948, wurde der Staat Israel ausgerufen. Ein britisches Angebot, stattdessen in Ostafrika zu siedeln, lehnte die Bewegung 1905 ab. Herzls Motto aus seinem Roman „Altneuland“ gilt bis heute: „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen.“
Heimat und Zuflucht
Aus einer Idee wurde ein Land. Nach der Shoah fanden Überlebende dort ein Zuhause, die nirgendwo sonst willkommen waren. Später kamen Hunderttausende Jüdinnen und Juden, die aus arabischen Ländern vertrieben wurden oder fliehen mussten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion folgten rund eine Million Menschen.
Ob es ohne Israel weitere Pogrome gegeben hätte, kann niemand beweisen. Sicher ist etwas anderes: Seit 1948 gibt es einen Ort, an dem Juden nicht um Aufnahme bitten müssen. Für viele, die sich heute auch in Europa nicht mehr sicher fühlen, ist dieser Gedanke kein historisches Detail. Er ist eine Lebensversicherung.
Eine Frage, die nicht theoretisch ist
Diese Lebensversicherung ist für mich keine abstrakte Größe. Eine Frage taucht in diesen Monaten öfter auf, als mir lieb ist: Habe ich noch Platz in einem Land, in dem Antizionismus auf Straßen und Parteitagen teilweise gefeiert wird? Und falls nicht: Wohin denn sonst, wenn nicht ins Land Zion, nach Israel?
Das ist keine Ankündigung. Es ist eine Frage, die sich viele Jüdinnen und Juden in Deutschland heute stellen. Dass sie sich überhaupt stellt, sagt mehr über dieses Land als jede Statistik.
Und Gaza?
Wer so schreibt, hört sofort den Einwand: Und Gaza? Die Frage ist berechtigt. Das Leid der Zivilbevölkerung in Gaza ist real und erschütternd, und niemand muss sich dafür rechtfertigen, das auszusprechen. Auch Palästinenser haben ein Recht auf Selbstbestimmung und auf ein Leben in Würde und Sicherheit.
Dieses Recht entsteht aber nicht dadurch, dass man es einem anderen Volk abspricht. Zionismus und ein palästinensischer Staat schließen sich nicht aus. Ausgeschlossen ist nur eines: Frieden mit denen, die das Ende Israels zum Ziel erklären.
Streitbar, aber demokratisch
Israel ist nicht über Kritik erhaben. Mit Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich sitzen Rechtsextreme in der Regierung, und sie verdienen entschiedenen Widerspruch. Viele Israelis sehen die Demokratie ihres Landes selbst unter Druck, und sie sagen das laut.
Darin liegt der Unterschied. 2023 gingen Woche für Woche Hunderttausende gegen den Umbau der Justiz auf die Straße. Anfang 2024 kippte das Oberste Gericht ein zentrales Gesetz dieser Reform. Es gibt eine Opposition, die regieren will, eine Presse, die die Regierung täglich angreift, und eine Zivilgesellschaft, die sich nicht einschüchtern lässt. Nach der letzten Wahl 2022 zogen zehn arabische und drusische Abgeordnete in die Knesset ein, die meisten für die arabischen Parteien Ra'am und Hadash-Ta'al. 2021 war mit Ra'am erstmals eine arabische Partei Teil einer Regierungskoalition.
Das alles heißt nicht, dass in Israel alles in Ordnung ist. Es heißt, dass sich die israelische Demokratie wehrt, und zwar mit demokratischen Mitteln. Am 27. Oktober entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wie es weitergeht. Ein Land, in dem so offen über den eigenen Kurs gestritten wird, ist vieles. Ein faschistischer Staat ist es nicht.
Wenn es konkret wird, von Neukölln bis Hannover
Antizionismus ist in Deutschland längst kein Randphänomen mehr. Er sitzt in Parlamenten und auf Parteitagen. Vanessa Emde, direkt gewählte Abgeordnete der Linken aus Neukölln, vertritt seit dem Frühjahr eine Formel, die sie am 15. Oktober in einem Instagram-Video bekräftigte: „Es gibt kein Existenzrecht für Staaten, Menschen haben ein Recht, zu existieren.“ Das Bekenntnis ihrer Fraktion zum Existenzrecht Israels nannte sie „Bekenntniszwang“, ihre Aufnahme in die Fraktion einen „kleinen Geländegewinn gegen die Staatsräson“. Auf die Frage der Berliner Morgenpost nach Israels Existenzrecht antwortete sie: „Israel existiert de facto und verübt mit deutscher Unterstützung einen Völkermord.“ Im Video stellt sie klar: „Ich stehe zu meinen Aussagen und ich nehme keine einzige dieser Aussagen zurück.“
Juristisch klingt das nach Völkerrecht. Politisch ist die Botschaft eindeutig: Israel wird nur noch als Tatsache hingenommen, nicht mehr als Recht anerkannt. Robin Alexander hatte schon vor der Wahl bei „Markus Lanz“ den Satz gesagt, der seither steht: „Dass in Berlin, in der Stadt, wo der Holocaust geplant wurde, eine Frau antritt, die das Existenzrecht von Israel leugnet, ist ein Skandal.“
Ein Einzelfall ist Emde nicht. Im März 2026 beschloss der Landesparteitag der Linken in Niedersachsen auf Antrag der Linksjugend, „den heute real existierenden Zionismus“ abzulehnen. Die Linksjugend Niedersachsen erklärt die Mitarbeit bei ihr für „unvereinbar mit einer Mitgliedschaft in zionistischen Organisationen“. Andreas Büttner, Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg und seit 2015 Mitglied der Linken, trat daraufhin aus.
Er war nicht der Erste. Schon im Oktober 2024 hatten Klaus Lederer, Elke Breitenbach und weitere prominente Mitglieder die Berliner Linke aus demselben Grund verlassen. Im Mai 2025 stellte sich der Bundesparteitag in Chemnitz mit knapper Mehrheit hinter die Jerusalemer Erklärung und gegen die IHRA-Definition, gegen den ausdrücklichen Rat des eigenen Parteichefs.
Das zeigt zweierlei. Ein Teil der Linken hat beim Thema Israel jeden Kompass verloren. Und es gibt Linke, die genau das erkannt und Konsequenzen gezogen haben. Ihnen gebührt Respekt.
Was hat das mit Berlin zu tun?
Robin Alexander erzählte bei Lanz auch, wie ihm Emde zum ersten Mal auffiel: auf einem Wahlplakat vor seiner Haustür, Aufschrift „Freiheit für Palästina“. Seine nüchterne Reaktion: Das werde „doch eigentlich nicht im Berliner Abgeordnetenhaus entschieden“. Er hat recht. Diese Stadt braucht bezahlbare Wohnungen, funktionierende Schulen und eine Verwaltung, die Termine vergibt. Trotzdem wurden die Sondierungen für eine neue Landesregierung unterbrochen, wegen Aussagen über Israel.
Mit dem Alltag in Berlin hat Zionismus nichts zu tun. Mit der Sicherheit jüdischer Berlinerinnen und Berliner dagegen sehr viel. Sascha Chaimowicz beschreibt es so: Der Antizionismus sei in Berlin „wie Popkultur geworden“, und das habe „mit fast jedem Juden zu tun“.
Diese Stadt darf Antizionismus nicht als Zeitgeist abtun.
Die Frage, die keiner beantwortet
An alle, die Zionismus bekämpfen wollen, geht eine einfache Frage: Was genau soll danach kommen? Was passiert mit den mehr als sieben Millionen Jüdinnen und Juden in Israel? Wo sollen sie hin? Eine Antwort darauf hört man nicht. Das sagt mehr als jede Parole.
Fazit: Ein Ort im Hinterkopf
Am Ende steht eine einfache Wahrheit. Israel, der zionistische Staat, ist und bleibt der Zufluchtsort des jüdischen Volkes. Dieser Staat hat seine Probleme, seine Konflikte und eine Regierung, über die man streiten muss. Und ja, auch dort heulen die Sirenen. Aber es ist der einzige Ort der Welt, an dem Juden ihre Sicherheit nicht anderen überlassen müssen. Dort sind sie keine geduldete Minderheit, sondern Bürger ihres eigenen Staates.
Solange dieser demokratische Staat existiert, ist er im Hinterkopf vieler Jüdinnen und Juden präsent, in Berlin, in Paris oder in New York. Nicht unbedingt als Ziel. Aber als Gewissheit: Es gibt einen Ort, an dem die Tür immer offen steht.
Zionismus ist streitbar, aber er ist demokratisch und für das jüdische Volk unverzichtbar: als Heimat und als Schutz vor Antisemiten von rechts, von links und aus dem islamistischen Milieu.
Deshalb bleibt es dabei: Ich bin Zionist. Und das ist gut so.
Quellen
Robin Alexander bei „Markus Lanz“, ZDF, 3. September 2026: https://youtu.be/ODUxloH0rFk
Sascha Chaimowicz im Podcast „based“, Folge #146 „Linker Antisemitismus: Was müssen Juden aushalten?“, 28. September 2026: https://www.basedpodcast.de/folge/146-linker-antisemitismus-was-muessen-juden-aushalten/
RIAS, Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025: https://report-antisemitism.de/documents/18-06-26_PM_Antisemitische-Vorfaelle-2025.pdf
Yuval Noah Harari, „Will Zionism Survive the War?“, Washington Post, Mai 2024: https://aasynagogue.org/wp-content/uploads/2024/06/Will-Zionism-Survive-the-War—Yuval-Harari.pdf
VG Düsseldorf, Beschluss vom 13.11.2025, 18 L 3700/25: https://nrwe.justiz.nrw.de/ovgs/vg_duesseldorf/j2025/18_L_3700_25_Beschluss_20251113.html
OLG Düsseldorf zu „From the river to the sea“ (LTO): https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/verfassungsbeschwerde-antisemitismus-palaestina-olg-duesseldorf-kg-from-river-sea
Gesetzentwurf des Bundesrats zum Existenzrecht Israels (ZDFheute): https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/existenzrecht-israel-meinungsfreiheit-100.html
Israel Democracy Institute, A Preview of the 25th Knesset: https://en.idi.org.il/articles/46412
Library of Congress, Israel's Upcoming Election on October 27, 2026: https://blogs.loc.gov/law/2026/10/falqs-israels-upcoming-election-on-october-27-2026/
Tagesspiegel zu Vanessa Emde: https://www.tagesspiegel.de/berlin/liveblog/sondierungen-in-berlin-linke-politikerin-emde-beklagt-bekenntniszwang-zu-israels-existenzrecht-und-feiert-gelandegewinn-gegen-staatsrason-16053722.html
t-online zu Vanessa Emde: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_101480434/vanessa-emde-wer-ist-die-umstrittene-linken-abgeordnete-in-berlin-.html
Jüdische Allgemeine zum Beschluss der Linken Niedersachsen und zum Austritt von Andreas Büttner: https://www.juedische-allgemeine.de/israel/es-geht-nicht-mehr-andreas-buttner-verlasst-die-linkspartei/
Linksjugend Niedersachsen, Beschluss A05: https://linksjugend-niedersachsen.de/beschluss/a05-unvereinbarkeit-mit-zionistischen-organisationen/
ZDFheute zu den Austritten aus der Berliner Linken: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/antisemitismus-linke-berlin-streit-100.html
Jüdische Allgemeine zum Bundesparteitag in Chemnitz: https://www.juedische-allgemeine.de/politik/antisemitismus-beschluss-thueringer-linke-geht-auf-distanz-zur-bundespartei/
Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Für die Recherche wurden KI-gestützte Werkzeuge und klassische Suchmaschinen genutzt. Die abschließende Prüfung von Rechtschreibung und Grammatik erfolgte mit technischer Unterstützung. Inhalt, Argumentation und Haltung stammen vom Autor.



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